Berufsbekleidung – ein Streifzug durch die Jahrhunderte

Kleidung ist heute einmal mehr eine Frage des Stils. Die Modemacher präsentieren uns in schöner Regelmäßigkeit das, was wir uns gefälligst anzuziehen haben. Nur dann ist man „in“, nur dann ist man „hip“. Ob das nun schön ist, ob es einem gefällt und was das Umfeld dazu sagt, das lassen wir mal unkommentiert. Auch sieht man an der Kleidung oft, wie der Stand in der Gesellschaft ist. Wenngleich das heute nicht mehr so eindeutig ist, wie in grauer Vorzeit.

Die Berufsbekleidung war dabei schon immer außen vor. Hier ging und geht es nicht darum, wie chic man gerade ist, hier geht es darum, sich zu schützen. Wenngleich gewisse Berufsstände durch einheitliche und ansehnliche Kleidung ihre Zugehörigkeit demonstrieren und in gewisser Weise ihren Berufsstand repräsentieren. Dass man dabei nicht aussehen sollte wie Hinz und Kunz, ist klar. Solche Berufsbekleidungen haben also doch unterschiedliche Funktionsweisen, weswegen wir uns mal zwei etwas genauer betrachten wollen.

Berufsbekleidung für die Gastronomie

Gerade die Berufsbekleidung Gastronomie hat eine lange Geschichte zu bieten und geht bis ins Mittelalter zurück. Dabei wird unterschieden, ob es sich um Mitarbeiter handelt, die direkt dem Kunden gegenübertreten, also Kellner oder Bedienungen sind, oder ob es sich um Köche handelt. In beiden Fällen schützt die Kleidung, sie zeigt aber auch, wer man ist. In der Küche ist das so nicht immer notwendig, hier steht der Schutz im Vordergrund. In der Gaststube ist das schon etwas anderes. Durch eine einheitliche Berufsbekleidung Gastronomie weiß der Gast sofort, wer für ihn zuständig ist. Handelt es sich um Restaurantketten, dann wird nicht selten eine einheitliche Berufsbekleidung gestellt. Ein Vorteil für Gäste und Personal gleichermaßen.

Berufsbekleidung für den Medizinbereich

Ob in Krankenhäusern, Alten- oder Pflegeheimen – die Berufsbekleidung Medizin ist ebenfalls einheitlich und geht geschichtlich auf die Ordenstrachten zurück, mit denen man schon früher gezeigt hat, zu welcher Einrichtung man gehört. Dies wurde natürlich nicht nur der Tradition wegen beibehalten. In Pflegeeinrichtungen, ebenso wie in Krankenhäusern, trägt das Personal einheitliche Kleidung, die von Patienten und Bewohnern sofort erkannt wird. Hier spielt aber auch der Schutz des Menschen eine wichtige Rolle, arbeitet man doch in einem Umfeld, in dem nicht selten sogar spezielle Schutzkleidung notwendig ist.

Dass auch Ärzte entsprechende Berufsbekleidung tragen, muss nicht extra betont werden. Diese dient zudem dem Schutz der Patienten. Vor allem bei Operationen muss die Kleidung steril sein, um Infektionen zu vermeiden. In der Regel werden Berufsbekleidungen in den meisten Branchen vom Arbeitgeber gestellt.

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