Wie halten Sie Kinder fit?

Das Problem der jungen Generation

Die Eltern der Kinder von heute waren wahrscheinlich die letzte Kinder-Generation, die nach der Schule und am Wochenende die meiste Zeit draußen an der frischen Luft beim Toben und Tollen auf der Schaukel sowie beim Spielen und Klettern am Spielturm verbracht hat. In der heutigen Zeit erfahren Kinder neben dem Schulsport nur noch selten Bewegung, außer es fließen auch die wenigen Meter vom Kinderzimmer zum Kühlschrank mit in die Statistik ein, wenn Cola und Co. vor die Spielkonsole, den PC und Fernseher geholt werden.

Die Hersteller der Konsolen versuchen, sich in regelmäßigen Abständen zu überbieten und entwickeln Modelle, die zwar beabsichtigen, die Generation Fettleibigkeit zur Bewegung zu animieren, dann aber im Gegenzug daran scheitern, dass Action-Spiele auf den Markt gebracht werden, die nur wenig mit Aktion zu tun haben. Kinder, die bei bestem Sommerwetter die Zeit damit verbringen, vor der Konsole viele Stunden zu verbringen oder dem sinnlosen TV-Programm zu folgen, sind die Konsequenz. Und mit ihnen gleich Gewichtsprobleme, die dem Körper bereits in jungen Jahren zusetzen. Statistiken zu dieser erschreckenden Entwicklung existieren einige, doch eine scheint die beängstigendste von allen zu sein: So kam 2012 ans Licht, dass zirka 800.000 deutsche Kinder fettleibig sind.

Tendenz: steigend. Dabei geraten die Kleinen in eine Art Teufelskreis, der nur schwer zu verlassen scheint. Denn haben die Kinder erst einmal an Gewicht zugelegt, verlieren sie auf Grund der zu vielen Pfunde immer mehr das Interesse für Bewegung und aktive Spiele wie Verstecken, Radfahren oder gar der Deutschen liebstes Kind – Fußball spielen – geraten komplett in Vergessenheit.

Die Eltern der auf TV und Co. fixierten Kinder verzweifeln immer mehr. Eine Lösung scheint nicht in Sicht.

Die Lösung

Schien. Denn ein neuer Trend hält Einzug in deutsche Landen und hier insbesondere in die eigenen Gärten, in denen bislang eher Unkraut wuchs auf Grund des brachliegenden Interesses fürs Toben und Spielen. Doch immer mehr Eltern versuchen, mit einem Spielturm und einer Schaukel die eigenen Kids in den Garten zu locken. Dies hat den Vorteil, dass die Kinder zunächst keine weiten Wege zum nächstgelegenen Spielplatz zurücklegen müssen, was bereits das erste Hindernis bei einem unter Gewichtsproblem Leidenden darstellen würde. Die Schaukel im eigenen Garten animiert zum unkomplizierten Spaßhaben. Fast unbewusst liefern sich die Kleinen der früher so verpönten Bewegung aus. Wie im Flug vergeht die Zeit, wenn nach der Schaukel noch der Spielturm erkundet und die einzelnen Ebenen erklommen werden. So lässt sich der Fettleibigkeit der Kampf ansagen. Oder ganz vermeiden.

Ein Kommentar

  1. Reimund Noll sagt:

    Eigentlich rennen Kinder von ganz allein raus, um sich zu bewegen. Das liegt an der Biologie ihres Körper. Während der Kindheit sind die Zellen ständig am Wachsen und schütten Energie aus, die nach Umsetzung ruft. Wenn ein Kind aus eigenem Antrieb zu wenig raus geht, sollten die Eltern vielleicht gemeinsam mit ihm etwas unternehmen.

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